Allgemeines zu Aktien
Was ist eine Aktie?
Eine Aktie ist der Bruchteil des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft. Eine Aktie entspricht dann einem bestimmten Anteil am Unternehmen und entsprechend der Anzahl der Aktien hat man dann auf der Hauptversammlung – auf der sich alle Anteilseigner in der Regel einmal im Jahr treffen –auch entsprechende Gewichtung bei den Abstimmungen. D.h. Wenn Sie 0,5% des Grundkapitals besitzen, haben Sie auch bei Abstimmungen ein Gewicht von 0,5%.
Der Anteil am Grundkapital kann in Nennwert- oder Stückaktien verbrieft sein. Bei Nennwertaktien entspricht der Nennwert einem bestimmten Anteil am Grundkapital. Ist das Grundkapital beispielsweise 10 Mio und in 200.000 Aktien aufgeteilt, dann beträgt der Nennwert pro Aktie 50 Euro. In Deutschland Nennwerte von 5 € die Regel.
Bei Stückaktien liegt zwar kein Nennwert vor, aber es kann ein theoretischer Nennwert ermittelt werden, in dem das Grundkapital durch die Anzahl der Stückaktien geteilt wird.
Welche Arten von Aktiengattungen gibt es?
Stammaktien:
Hier handelt es sich um eine Aktie mit normalen Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Diese sind die Regel.
Vorzugsaktien:
Vorzugsaktien haben auf der Hauptversammlung kein Stimmrecht. Dafür bieten Sie jedoch eine höhere Dividende als Stammaktien. Bei einer Liquiditation des Unterenehmens werden Vorzugsaktien vorrangig behandelt. Vorzugsaktien können in Stammaktien umgewandelt werden, wenn die Hauptversammlung dies auf einen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat hin bestimmt. Eine explizite Zustimmung der Vorzugsaktionäre ist dabei aber ebenfalls einzuholen. Fällt zwei Jahre in Folge die Dividende für Vorzugsaktien aus, oder unterscheidet sich die Dividende nicht von den Stammaktien findet automatisch eine Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien statt.
Inhaberaktie:
Dies ist ebenfalls eine Standardform einer Aktie. Derjenige der die Aktie besitzt, kann die Rechte aus diesem Papier geltend machen. Der Inhaber kann dadurch anonym bleiben.
Namensaktie:
Eine Namensaktie bedeutet, dass der Inhaber namentlich mit Angabe der Adresse und Geburtsdatum im Aktienregister eingetragen ist. Zusätzlich wird auch die genaue Stückzahl der gehaltenen Aktien eingetragen.
Vinkulierte Namensaktie:
Eine Sonderform der Namensaktie ist die vinkulierte Namensaktie. Eine Übertragung der Aktien ist nur durch Zustimmung der Gesellschaft möglich. Dieses Instrument wird eingesetzt, um unerwünschte Aktionäre wie z.B. Hedgefonds vom Kauf der Aktien abzuhalten. Wird dem Übertrag nicht zugestimmt durch die Gesellschaft, hat der neue Erwerber kein Stimmrecht.
Junge Aktien:
Junge Aktien werden bei einer Kapitalerhöhung einer AG emittiert. Alte und junge Aktien verschmelzen miteinander, wenn die Rechte für beide Aktien gleich sind. Besonders bei der Dividendenberechtigung für das laufende Jahr sind junge Aktien oft eingeschränkt.
Was ist ein Aktiensplit?
Der Kurs einer Aktie sagt NIEMALS etwas darüber aus, ob die Aktie günstig oder teuer ist. Beim Aktiensplit wird der Kurs optisch günstiger werden. So kostet z.B. eine Aktie 1.000,- €. Durch einen Aktiensplit von 1:10 hat ein Aktionär der bisher eine Aktie hatte nun 10 Aktien zu einem Wert von jeweils 100,- €. Dies hat zur Folge, dass sich der Depotwert von 1.000,- € nicht verändert hat. Die Aktie erscheint aber optisch günstiger.
Wie können Aktien gekauft werden?
Aktien werden an der Börse gehandelt. Käufe und Verkäufe finden über entsprechende Kreditinstitute statt und anschließend werden Ihre Aktien entsprechend in einem . Die Kurse entstehen durch Angebot und Nachfrage. Steigt die Nachfrage nach einer Aktie aufgrund einer Vielzahl von Orders schießt der Aktienkurs in der Regel nach oben.
Gerade bei wenig liquiden Aktien (Aktien die nicht viel gehandelt werden) ist es wichtig, stets mit Limits zu ordern. Denn ohne Limit sind sie bereit für jeden Preis zu kaufen (billigst) und können somit das Opfer werden von Verkäufern die einen hohen "Mindestpreis" verlangen.
Was ist die Dividende?

Quelle: www.gevestor.de











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