Allgemeines zur Asset Allocation
Was ist Asset Allocation?
Kaufen Sie sich eine Finanzzeitschrift und schauen Sie sich die Artikel zum Thema Vermögensanlage an. Überall wird von Experten und Fachleuten empfohlen, im Rahmen der Asset Allocation nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Was aber genau ist Asset Allocation?
Wörtlich übersetzt heißt Asset Allocation "Vermögensallokation". Das Ziel ist es Ihr Vermögen auf verschiedene Anlageklassen zu verteilen, um das Risiko zu streuen. Legen Sie Ihr komplettes Geld beispielsweise in Aktien an, haben Sie im Jahr 2008 herbe Verlust erlitten. Hatten Sie das Geld jedoch nur zum Teil in Aktien investiert, sind Ihre Verluste nicht so stark ausgefallen, da z.B. gerade Staatsanleihen den Verlust zumindest gebremst hätten. Worauf die Asset Allocation hinführt ist also klar: Chancen reduzieren aber auch das Risiko. Immer wieder wird auch betont, dass der langfristige Anlageerfolg zu 90% von der Asset Allocation abhängig ist.
Unter Asset Allocation versteht man also, dass Sie Ihre Geldanlage auf verschiedene Anlageklassen (Aktien, Renten, Rohstoffe, Immobilien, Hedgefonds usw.) verteilen, um von den verschiedenen Korrelationen zu profitieren.
Was bedeutet Korrelation?
Das möchten wir Ihnen gleich mit Hilfe eines Beispiels erklären: Die Korrelation zeigt das Verhältnis zwischen zwei Werten wie z.B. dem DAX und der Aktie von Siemens. Steigt der DAX um 1% steigt auch Siemens um 1%. Die Korrelation ist hier 1 da die Entwicklung 1:1 identisch ist. Steigt der DAX um 1% und Siemens fällt gleichzeitig um 1% dann ist die Korrelation negativ: -1. Kann ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen den beiden Werten nicht festgestellt werden, ist die Korrelation 0. Die Korrelation wird natürlich über einen längeren Zeitraum als einen Tag betrachtet. Jedoch – und das ist sehr wichtig – können sich Korrelationen ändern. Von daher ist es falsch zu sagen, „Je länger der Betrachtungszeitraum, desto aussagekräftiger ist die Statistik“.











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