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Cost-Average-Effekt

Was ist der Cost-Average-Effekt?

Der Cost-Average-Effekt lässt sich relativ leicht erklären. Bei hoher Schwankung eines Investmentfonds können Sie trotz absolut fallender Kurse einen Gewinn erzielen wie das folgende Beispiel verdeutlicht (ohne Gebühren und Steuern).

Wobei Sie ein „Realtime-Beispiel“ besonders gut mit dem Nordasia.com (WKN 979217) hier finden.

Monat

Fondspreis

Sparbeitrag

Gekaufte Anteile

Monat 1

100 Euro

50 Euro

0,500

Monat 2

70 Euro

50 Euro

0,714

Monat 3

50 Euro

50 Euro

1,000

Monat 4

55 Euro

50 Euro

0,909

Monat 5

60 Euro

50 Euro

0,833

Monat 6

45 Euro

50 Euro

1,111

Monat 7

35 Euro

50 Euro

1,429

Monat 8

25 Euro

50 Euro

2,000

Monat 9

15 Euro

50 Euro

3,333

Monat 10

10 Euro

50 Euro

5,000

Monat 11

20 Euro

50 Euro

2,500

Monat 12

35 Euro

50 Euro

1,429

Summe der Einzahlungen: 600 Euro
Gesamt gekaufte Anteile: 20,758
Aktueller Depotwert: 20,758 Anteile x 35 Euro pro Anteil (Wert im 12. Monat) = 726,53 Euro

Wie Sie sehen können hat der Fonds in den 12 Betrachtungsperioden 65,- € an Wert verloren. Sie haben konstant 50,- € eingezahlt und so in schlechten Zeiten (Monat 10) viele Anteile eingekauft, während Sie in guten Zeiten (Monat 1) wenig Anteile eingekauft haben. Denn für 50,- € erhalten Sie bei einem Preis von 100,- € nur 0,5 Anteile.

Das Ergebnis ist, dass Sie 600,- € eingezahlt haben aber einen aktuellen Depotwert von 726,60 € haben. Solche Schwankungen sind oft nur mit Aktienfonds zu erzielen aber wichtig ist natürlich, dass man nicht bis zum letzten Moment vor der Rente wartet weil dann evtl. die oder der Aktienfonds Ihrer Wahl gerade niedrig stehen/steht (Bsp. Monat 10) und Sie mit Verlust aus der Sache hinausgehen. Daher sind die bereits oben angesprochenen „Target-Fonds“ eine sehr interessante Anlagemöglichkeit, wenn Sie sich nicht selbst um eine rechtzeitige Umschichtung kümmern wollen oder können.

Wie sieht eine Beispielrechnung aus?

Die Eltern nehmen nach der Geburt Ihres Kindes die potentiellen Taufpaten, Großeltern oder/und sich selbst in die Pflicht und sparen monatlich 50,- €. Das Geld wird über einen Fondsvermittler ohne Ausgabeaufschlag in einen Aktienfonds angelegt, welcher durchschnittlich eine Rendite von 9% erreicht.

Zum 65. Lebensjahr verfügt das Kind so über ein Guthaben von 2.258.246,18 €. Natürlich müssen wir hier nun die Inflation berücksichtigen, da das Geld ja mit der Zeit weniger wert wird. Nehmen wir also eine Inflation von 2,0% an. Das Guthaben entspricht in heutiger Kaufkraft nur noch einem Wert von 607.388,00 €. Mit diesem Betrag kann bei einer Anlage zu 4% eine monatliche Rente von 2.024,63 € bezogen werden, ohne dass das Vermögen sinkt. Beachten Sie dabei: Die monatliche Rente entspricht der Kaufkraft des Geldes zum 65. Lebensjahr und das inflationsbereinigte Guthaben von 607.388,00 € wird nicht verzehrt.

Eine weitere Option ist einen Auszahlplan zu starten. Nehmen wir hier ebenfalls eine Verzinsung von 4% an und nehmen wir des weiteren an, dass das Geld innerhalb von 35 Jahren komplett aufgebraucht werden soll. Sie erhalten daher eine monatliche Rente von 2.689,36 € inflationsbereinigt.

Sie sehen, Sie können nicht nur jederzeit über das Geld verfügen und haben niedrige Gebühren sondern Sie können mit 50,- € monatlich einen Großteil wenn nicht sogar 100% der Rentenlücke decken, wobei wir klar darauf hinweisen wollen, dass die Rentenlücke von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist und die Prognosen der heutigen Volkswirte bzgl. Demographischen Wandel auch nicht dem Blick in die berühmte Glaskugel entsprechen. Aber natürlich kann weder die Inflation noch die Rendite zutreffend über einen so großen Zeitraum korrekt vorhergesagt werden. Wir orientieren uns daher vielmehr an der Vergangenheit die jedoch keine Garantie für die Zukunft bietet.