Offene Immobilienfonds
Was ist ein offener Immobilienfonds?
Offene Immobilienfonds legen das Geld der Anleger überwiegend in gewerblich genutzte Immobilien an. Die Hauptunterschiede zu den geschlossenen Immobilienfonds sind, dass Sie in der Regel jederzeit verfügbar sind und das Volumen der offenen Immobilienfonds unbegrenzt nach oben erweiterbar ist. Des Weiteren hat ein offenen Immobilienfonds meist mehrere verschiedene Objekte, was bei geschlossenen Immobilienfonds nicht die Regel ist. Der Fondsmanager achtet bei offenen Immobilienfonds darauf, dass sich die Grundstücke ausreichend unterscheiden bzgl. Größe, Nutzungsart, Branche der Mieter etc.
Des Weiteren hält aber der Fondsmanager in der Regel auch eine Barreserve um ggf. schnell reagieren zu können, wenn sich eine günstige Kaufgelegenheit ergibt. Der Fonds selber generiert seine Einnahmen durch Miet- und Zinseinnahmen. Die Wertsteigerungen der Immobilien kommen noch dazu und sind zusätzlich steuerfrei. Die Schwankungen von offenen Immobilienfonds sind sehr gering, sodass sich diese Fonds besonders für konservative Anleger eignen. Der Vorteil für Sie als Anleger besteht darin, dass Sie sich passiv an mehreren Objekten beteiligen und sich nicht mit Mietern herumschlagen müssen. Die stabilen (teilweise steuerfreien) Renditen machen den offenen Immobilienfonds zu einem sehr interessanten Anlageinstrument.
Zusätzlich bieten diese Fonds einen wirksamen Schutz gegen Inflation da oft im gewerblichen Bereich indexierte Mietverträge geschlossen werden. D.h. die Miete passt sich an die Inflationsrate an. Die nebenstehende Grafik des BVI bestätigt die positive Entwicklung der offenen Immobilienfonds in der Vergangenheit. Wie Sie sehen könne, gab es nicht ein Jahr in der Geschichte der Fonds, in der negative Renditen erwirtschaftet wurden. Das gilt insbesondere für „Crashjahre“ wie 2000 -2003 und zuletzt 2008.












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