Rentabilitätskennzahlen
Eigenkapitalrentabilität:
Jahresüberschuss * 100 / ((Eigenkapital aktuelles Jahr + Eigenkapital Vorjahr)/2)
Diese Kennzahl gibt Auskunft darüber wie sich das Eigenkapital des Anlegers verzinst hat. Wir legen dabei das durchschnittliche Eigenkapital eines Jahres als Berechnungsgrundlage zu Grunde. In der Regel werden hier Renditen ab 10% für ein Unternehmen als Zielmarke von Anlegern gewünscht. Je höher die Eigenkapitalrendite desto höher wird das Kapital der Anleger verzinst. Die Eigenkapitalrendite kann durch zwei Faktoren nach oben getrieben werden. Zum einen ist dies ein höherer Gewinn bei konstantem Eigenkapital oder ein niedrigeres Eigenkapital bei konstantem Gewinn.
Viele Unternehmen haben in der Vergangenheit im Rahmen des Shareholder Value Ansatzes (Denken für die Aktionäre und nicht für alle Stakeholder (Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden etc.) des Unternehmens) verstärkt auf eine Optimierung der Eigenkapitalrendite gesetzt, in dem die Verschuldung erhöht wurde. Dies hat sich doch gerade in der Krise gerächt, da die Bonität unter sinkenden Gewinnen und schwacher Eigenkapitalausstattung gelitten hat.
Gesamtkapitalrendite:
(Jahresüberschuss + Zinsaufwendungen) * 100 / ((Bilanzsumme aktuelles Jahr + Bilanzsumme Vorjahr)/2)
Diese Kennzahl gibt Auskunft darüber wie sich das Gesamtkapital des Unternehmens verzinst hat. Diese Kennzahl sollte deutlicher über der Rendite einer 10jährigen Bundesanleihe liegen, da das unternehmerische Risiko eines Anlegers auch entsprechend dem Leitspruch „mehr Risiko, mehr Zins“ gewürdigt werden sollte.
Umsatzrentabilität:
Wie viel Jahresüberschuss hat das Unternehmen pro 100 Euro Umsatz erzielt? Dies dient dazu verschiedene Unternehmen miteinander vergleichen zu können um nicht die absolute sondern die relative Ertragsstärke zu betrachten.











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