Wertpapierdepot
Was ist ein Depot?
Ein Depot oder auch Wertpapierdepot benötigen Sie um Wertpapiere zu verwahren. Von der Kontoeröffnung und dem Kontonummernaufbau funktioniert ein solches Depot genauso wie ein normales Girokonto. Bei der Verwahrung der Wertpapiere unterscheidet man dabei zwischen "Girosammelverwahrung" und "Streifbandverwahrung".
Bei der Girosammelverwahrung werden die Depots als normale Konten geführt, auf dem die jeweiligen Wertpapiere gebucht werden. Im Gegensatz dazu werden bei der Streifbandverwahrung, die Wertpapiere zusätzlich in Papierform in einem Tresor von einem Kreditinstitut oder der verwaltenden Depotbank verwahrt.
Vor einigen Jahren war es oft noch üblich, dass Wertpapiere nicht zwingend im Depot verwahrt werden mussten, sondern in Form von effektiven Stücken an Sie persönlich ausgeliefert wurden. Auf diese Weise hatten Sie dann zum Beispiel die Aktien eines Unternehmens in Form einer Urkunde in Ihrem persönlichen Besitz. Bei Verlust der Wertpapiere hatten Sie dann natürlich auch keinen rechtlichen Anspruch mehr auf den Gegenwert.
Aus steuerlichen Gründen wurde in Deutschland veranlasst, dass Wertpapiergeschäfte nur noch über Depots abgewickelt werden können. Für Depots fällt in der Regel je nach Kreditinstitut eine Depotgebühr an. Diese Depotgebühr unterscheidet sich von der Gestaltung her je nach Kreditinstitut teils erheblich. Daher können Sie sich durch eine kritische Prüfung mit Hilfe des folgenden Vergleichrechners genau berechnen, ob für Sie ein Wechsel lohnt.
Gerade Direktbanken locken oft mit attraktiven Angeboten. Jedoch kann – wie schon dargestellt – durchaus auch ein anderer Anbieter für Sie interessant sein.
Sollten Sie sich zu einem Wechsel entscheiden, ist es für Sie wichtig zu wissen, dass ein Depotübertrag grundsätzlich kostenlos erfolgen muss. Dies hat der BGH vor einigen Jahren entschieden. Dennoch versuchen immer wieder einige Banken Gebühren für einen Übertrag zu verlangen.











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